Bezirksgruppe Rhein-Neckar-Odenwald

Metallarbeitgeber in der Region Rhein-Neckar-Odenwald warnen vor Scheitern der Handelsgespräche mit Großbritannien

Körner: „Den durch die Corona-Krise ohnehin schon gebeutelten Unternehmen darf durch einen ‚harten Brexit‘ nicht noch ein weiterer schwerer Schlag versetzt werden”

MANNHEIM – Die Metallarbeitgeber in der Region Rhein-Neckar-Odenwald warnen erneut vor einem Scheitern der laufenden Handelsgespräche zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich. Großbritannien hat die EU zwar bereits Ende Januar verlassen, ist aber noch bis Jahresende Mitglied des Binnenmarkts und der Zollunion. „Gelingt bis zum Ende der Übergangsphase kein Handelsvertrag, würde es 2021 zum harten wirtschaftlichen Bruch mit Zöllen und anderen Handelshemmnissen kommen”, sagte der Vorsitzende der Bezirksgruppe Rhein-Neckar-Odenwald des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Peter Körner, am Donnerstag in Mannheim: „Die Bremswirkung auf den Außenhandel würde insbesondere die für unsere Wirtschaft so bedeutsame exportorientierte Metall- und Elektroindustrie treffen. Es muss unbedingt verhindert werden, dass den durch die Corona-Krise ohnehin schon gebeutelten Unternehmen durch einen ‚harten Brexit‘ ein weiterer schwerer Schlag versetzt wird.”

Metallarbeitgeber in der Region Rhein-Neckar-Odenwald warnen vor Folgen der Wirtschaftskrise für Ausbildungsplätze

Körner: „Um die Ausbildungsplätze auch in der Krise zu erhalten, muss die Landesregierung jetzt rasch die Lücke im Ausbildungs-Förderprogramm des Bundes schließen”

MANNHEIM – Die Metallarbeitgeber in der Region Rhein-Neckar-Odenwald warnen vor negativen Auswirkungen des Corona-bedingten Konjunktureinbruchs auf den Ausbildungsmarkt. „Unter dem Druck der Wirtschaftskrise plant derzeit ein Drittel unserer Mitgliedsunternehmen im bevorstehenden sowie im darauffolgenden Ausbildungsjahr, seine Ausbildungskapazitäten zu verringern”, sagte der Vorsitzende der Bezirksgruppe Rhein-Neckar-Odenwald des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Peter Körner, am Freitag in Mannheim: „Deshalb muss die Landespolitik jetzt rasch tätig werden und die Lücke im Ausbildungs-Förderprogramm des Bundes mit einem eigenen Programm schließen.”

Metallarbeitgeber in der Region Rhein-Neckar-Odenwald sehen Handlungsbedarf bei der Digitalisierung der Schulen

Körner: „Während der Schulschließungen sind uns die Defizite leider nochmals schmerzlich vor Augen geführt worden”

MANNHEIM – Die Metallarbeitgeber in der Region Rhein-Neckar-Odenwald sehen dringenden Handlungsbedarf bei der Digitalisierung der Schulen. „Während der Schulschließungen im Zuge der Corona-Pandemie sind uns die Defizite leider nochmals schmerzlich vor Augen geführt worden”, sagte der Vorsitzende der Bezirksgruppe Rhein-Neckar-Odenwald des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Peter Körner, am Montag in Mannheim: „Deshalb müssen jetzt dringend die Digitalausstattung in den Schulen verbessert und tragfähige Unterrichtskonzepte entwickelt werden.” Dafür hätten Bund und Länder gemeinsam den ‚Digitalpakt Schule‘ vereinbart. „Hier erwarten wir jetzt von der Politik eine kraftvollere und vor allem zügigere Umsetzung”, sagte er.

Metallarbeitgeber in der Region Rhein-Neckar-Odenwald fordern rasche Einigung auf europäisches Konjunkturprogramm

Körner: „Unsere exportorientierte M+E-Industrie kann sich nur erholen, wenn auch die anderen EU-Mitgliedstaaten rasch wieder auf die Beine kommen”

MANNHEIM – Nachdem die Bundesregierung mit der Umsetzung wichtiger Teile des nationalen Konjunkturpakets begonnen hat, muss das europäische Konjunkturprogramm nach Auffassung der Metallarbeitgeber in der Region Rhein-Neckar-Odenwald nun ebenfalls zeitnah folgen. „Die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie in unserer Region sind stark exportorientiert, und Europa ist dabei ihr größter Auslandsmarkt”, sagte der Vorsitzende der Bezirksgruppe Rhein-Neckar-Odenwald des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Peter Körner, am Dienstag in Mannheim: „Deshalb kann es eine rasche und durchgreifende Erholung unserer heimischen Industrie nur geben, wenn auch die anderen EU-Mitgliedstaaten wieder auf die Beine kommen.”

Metallarbeitgeber in der Region Rhein-Neckar-Odenwald fordern rasches Konjunkturprogramm

Körner: „Um die heimische Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen, brauchen wir jetzt schnell ein Paket mit Kauf- und Investitionsanreizen”

MANNHEIM – Nach der schrittweisen Lockerung des im Zuge der Corona-Eindämmung verhängten Shutdowns gilt es jetzt nach Auffassung der Metallarbeitgeber in der Region Rhein-Neckar-Odenwald, umgehend die Konjunktur wieder in Schwung zu bringen. „Das größte Problem unserer Unternehmen ist derzeit die fehlende Nachfrage”, sagte der Vorsitzende der Bezirksgruppe Rhein-Neckar-Odenwald des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Peter Körner, am Freitag in Mannheim: „Viele Konsumenten halten sich angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Lage mit größeren Anschaffungen zurück, was wiederum viele Unternehmen von Investitionen abhält. Deshalb brauchen wir jetzt schnell ein Paket mit Kauf- und Investitionsanreizen, um den Wirtschaftskreislauf wieder in Fahrt zu bringen.”

Metallarbeitgeber in der Region Rhein-Neckar-Odenwald warnen Politik vor Steuererhöhungen

Körner: „Steuererhöhungen würden unserer Wirtschaft die letzten Wachstumskräfte entziehen”

MANNHEIM – Die Metallarbeitgeber in der Region Rhein-Neckar-Odenwald warnen die Politik davor, die im Zuge der Corona-Krise stark steigenden Staatsausgaben bei gleichzeitig fallenden Staatseinnahmen durch Steuererhöhungen ausgleichen zu wollen. „Das wäre das Falscheste, was man tun könnte, denn Steuererhöhungen entziehen unserer Wirtschaft die letzten verbliebenen, aber umso wichtigeren Wachstumskräfte”, sagte der Vorsitzende der Bezirksgruppe Rhein-Neckar-Odenwald des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Peter Körner, am Donnerstag in Mannheim: „Die Unternehmen brauchen jetzt jeden Cent für Investitionen. Auch die Arbeitnehmer haben durch die Krise vielfach Einkommenseinbußen hinnehmen müssen. Höhere Steuern würden den Konsum da nur weiter beeinträchtigen und die Wirtschaftskrise noch verschlimmern.”

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Datum: 13.8.2020

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